Zoom – ein Name, der 2020 zum Verb wurde. „Lass uns zoomen" – ein Satz, der in Dutzende Sprachen einging. Heute, nachdem der Hype abgeklungen ist, bleibt Zoom ein börsennotiertes Unternehmen mit 4,5 Mrd. $ Jahresumsatz und einem Partnerprogramm, das weiterhin zahlt.
Partnermodelle
Zoom bietet mehrere Partner-Tracks:
- Referral Partner – für Content-Ersteller und Blogger. Provision bis zu 10 % des ersten Abo-Jahres des geworbenen Kunden.
- Solution Partner – für Integratoren und Entwickler
- Reseller Partner – für Direktvertrieb mit Aufschlag
Für Affiliates ist der Referral Partner am interessantesten. Die Registrierung erfolgt über das Partner Portal; nach Genehmigung erhalten Sie Zugang zu Empfehlungslinks und Marketingmaterialien.
Was man verkaufen kann
Zoom ist längst mehr als nur Videoanrufe. Das Ökosystem umfasst:
- Zoom Meetings – der Klassiker, von kostenlos bis Pro (15,99 $/Monat)
- Zoom Phone – Unternehmenstelefonie (10 $/Monat)
- Zoom Contact Center – Callcenter
- Zoom Events – virtuelle Veranstaltungen
- Zoom Rooms – Konferenzraum-Hardware
- Zoom AI Companion – KI-Assistent
Je teurer das Produkt, desto interessanter die Provision. Zoom Phone und Contact Center bringen deutlich mehr als das einfache Meetings.
Vor- und Nachteile
Vorteile:
- Markenbekanntheit auf Google-Niveau
- Kostenloser Plan – niedrige Einstiegshürde für Kunden
- Produktvielfalt – verschiedene Segmente ansprechbar
- 10 % des Jahresabos – überdurchschnittlich
Nachteile:
- Postpandemische Marktsättigung
- Konkurrenz durch Microsoft Teams und Google Meet
- Anspruchsvoller Genehmigungsprozess für Partner
- Berichte könnten detaillierter sein
Lohnt sich der Einstieg 2026
Ja, aber mit Einschränkung. Der Videokonferenzmarkt ist gesättigt, daher funktioniert „Zoom für alle" nicht mehr. Die Strategie muss nischenspezifisch sein: Zoom für Online-Bildung, Zoom für Telemedizin, Zoom für Rechtsberatung. In engen Vertikalen rechtfertigen die Provisionen den Aufwand.
Offizielle Website: zoom.com