PocketBase: Backend in 5 Minuten — eine ehrliche Bewertung

Überblick über PocketBase — ein Open-Source-Backend in einer einzigen Binärdatei: Datenbank, Dateispeicher, Authentifizierung und Admin-Panel out-of-the-box.

PocketBase: Backend in einer einzigen Datei

PocketBase ist eine Open-Source-Backend-Plattform, verpackt in einer einzigen ausführbaren Datei. Keine Abhängigkeiten, keine Konfiguration — einfach starten und loslegen.

Was drin steckt

PocketBase vereint mehrere Komponenten in einer Binärdatei:

  • SQLite-Datenbank mit Echtzeit-Abonnements (Änderungen werden sofort an Clients übertragen)
  • Dateispeicher mit automatischer Bildgrößenanpassung
  • Authentifizierung — E-Mail/Passwort, OAuth2 (Google, GitHub, Apple und weitere)
  • Admin-Panel — Verwaltung von Sammlungen, Benutzern und Einstellungen über die Weboberfläche
  • REST API und SDK — automatisch generierte Endpunkte für JavaScript und Dart

Für welche Projekte geeignet

PocketBase ist ideal für MVPs, Prototypen, Admin-Panels und kleine Produktionsprojekte. Wenn Sie schnell ein Backend für eine Frontend-Anwendung, eine mobile App oder eine SPA benötigen — dies ist eine der besten Optionen.

Die wichtigste Einschränkung ist SQLite. Wenn Sie Tausende gleichzeitiger Schreibvorgänge erwarten, sollten Sie PostgreSQL in Betracht ziehen. Aber für 90 % der Projekte ist die Leistung von SQLite mehr als ausreichend.

Was enttäuscht

  • Keine Migrationen out-of-the-box (Skripte müssen selbst geschrieben werden)
  • Die Community ist noch klein, es gibt wenige Drittanbieter-Bibliotheken
  • Keine integrierte WebSocket-Unterstützung (nur SSE)
  • Vertikale Skalierung nur durch Replikation der Datenbankdatei

Fazit

PocketBase ist ein Hauch frischer Luft für Frontend-Entwickler, die ein einfaches Backend ohne DevOps-Aufwand benötigen. Eine Datei, Start in einer Sekunde, alles funktioniert.

Offizielle PocketBase-Website