PocketBase: Backend in einer einzigen Datei
PocketBase ist eine Open-Source-Backend-Plattform, verpackt in einer einzigen ausführbaren Datei. Keine Abhängigkeiten, keine Konfiguration — einfach starten und loslegen.
Was drin steckt
PocketBase vereint mehrere Komponenten in einer Binärdatei:
- SQLite-Datenbank mit Echtzeit-Abonnements (Änderungen werden sofort an Clients übertragen)
- Dateispeicher mit automatischer Bildgrößenanpassung
- Authentifizierung — E-Mail/Passwort, OAuth2 (Google, GitHub, Apple und weitere)
- Admin-Panel — Verwaltung von Sammlungen, Benutzern und Einstellungen über die Weboberfläche
- REST API und SDK — automatisch generierte Endpunkte für JavaScript und Dart
Für welche Projekte geeignet
PocketBase ist ideal für MVPs, Prototypen, Admin-Panels und kleine Produktionsprojekte. Wenn Sie schnell ein Backend für eine Frontend-Anwendung, eine mobile App oder eine SPA benötigen — dies ist eine der besten Optionen.
Die wichtigste Einschränkung ist SQLite. Wenn Sie Tausende gleichzeitiger Schreibvorgänge erwarten, sollten Sie PostgreSQL in Betracht ziehen. Aber für 90 % der Projekte ist die Leistung von SQLite mehr als ausreichend.
Was enttäuscht
- Keine Migrationen out-of-the-box (Skripte müssen selbst geschrieben werden)
- Die Community ist noch klein, es gibt wenige Drittanbieter-Bibliotheken
- Keine integrierte WebSocket-Unterstützung (nur SSE)
- Vertikale Skalierung nur durch Replikation der Datenbankdatei
Fazit
PocketBase ist ein Hauch frischer Luft für Frontend-Entwickler, die ein einfaches Backend ohne DevOps-Aufwand benötigen. Eine Datei, Start in einer Sekunde, alles funktioniert.