Plane: Open-Source-Alternative zu Jira, mit Herzblut geschrieben

Plane — Open-Source-Projektmanagement-Tool. Einfach, schnell, schön. Testbericht für Teams, die Jira satt haben.

Jira ist ein mächtiges Tool, keine Frage. Aber seine Oberfläche erinnert an ein Boeing-747-Cockpit: Hunderte von Buttons, Felder, Dropdowns. Plane bietet einen anderen Ansatz: Nur das, was man fürs Projektmanagement braucht, und nichts Überflüssiges.

Plane positioniert sich als Open-Source-Alternative zu Jira und Linear. Die Oberfläche ist minimalistisch, aber funktional: Issues, Cycles (Sprints), Modules (Epics), Views (Ansichten), Pages (Dokumente).

Kernfunktionen

  • Issue Tracking — Aufgabentypen, Prioritäten, Labels, Zuständige, Fälligkeitsdaten
  • Cycles — Sprints mit Burndown-Charts
  • Modules — Gruppierung von Aufgaben nach Funktionsblöcken
  • Views — Kanban, Liste, Kalender, Gantt (in Beta)
  • Pages — integriertes Wiki für Dokumentation

Die Oberfläche von Plane ist ihr Hauptvorteil. Alles läuft schnell, Animationen sind flüssig, der Dark Mode ist hervorragend. Wer von Jira wechselt, wird in den ersten Tagen blinzeln, weil alles so sauber und aufgeräumt ist.

Self-Hosting

Docker Compose, PostgreSQL, Redis. In 15 Minuten einsatzbereit. Moderater Ressourcenverbrauch: 1 GB RAM für kleine Teams. Es gibt eine Cloud-Version mit kostenlosem Tarif für Teams bis 5 Personen.

Einschränkungen

Eine API ist vorhanden, aber nicht so leistungsfähig wie bei Jira — weniger benutzerdefinierte Integrationen. Keine integrierte Workflow-Automatisierung wie Jira Automation. Die mobile App ist in Entwicklung. Kein integriertes Time Tracking.

Für wen

Startups und kleine Produktteams (5-50 Personen), die Aufgaben ohne Schmerzen tracken wollen. Besonders gut passt es zu Teams, in denen Entwickler und Produktmanager zusammenarbeiten und visuelle Einfachheit schätzen.

Offizielle Plane-Website