Etsy ist ein Marktplatz, den man kaum mit irgendetwas anderem verwechseln kann. Handgefertigte Waren, Vintage, Bastelmaterialien … Wenn dein Blog oder Kanal auch nur annähernd mit Handmade, DIY oder einzigartigen Geschenken zu tun hat – du sitzt auf einer Goldgrube.
Das Etsy Affiliate-Programm läuft über die Netzwerke Awin und Impact. Es ist kein eigenständiges Programm – und das hat seine Vorteile.
Wie viel kannst du verdienen?
Die Provision beträgt 4–8 % des Verkaufswerts. Keine astronomischen Zahlen, aber der durchschnittliche Warenkorb bei Etsy liegt oft höher als bei Massenmarkt-Plattformen: Die Leute kommen für einzigartige Dinge und sind bereit zu zahlen. Das Cookie läuft 30 Tage – Standard, aber funktionierend.
Interessante Tatsache: In der Vorweihnachtszeit verdoppelt sich die Conversion-Rate fast. Die Leute suchen Geschenke, nicht einfach nur „irgendwas zum Kaufen“.
Was verkauft sich wirklich?
- Schmuck – personalisierte Halsketten, Namensarmbänder. Ewig beliebt.
- Hochzeitsdeko – von Einladungen bis zu Ansteckblumen.
- Prints und Poster – für die Wohnraumgestaltung.
- Vintage-Kleidung – hier gibt es eine eigene Fan-Community.
Die Kehrseite
Etsy ist kein großer Fan von direktem Performance-Marketing. Wenn deine Strategie lautet: „Günstig Traffic kaufen und auf eine Landingpage leiten“ – mit Etsy wird das schwer. Hier regiert Content: Reviews, Zusammenstellungen, „Top 10 Geschenke zum Valentinstag“.
Noch eine Nuance: Retouren. Bei Handgefertigtem gibt es mehr Retouren als bei fabrikgefertigten Waren. Berücksichtige das in deinen Berechnungen.
Lohnt sich der Aufwand?
Wenn du eine weibliche Zielgruppe zwischen 25 und 45 hast – ganz klar ja. Das ist dein täglich Brot. Für einen Tech-Blogger wird Etsy kaum zur Haupteinnahmequelle, aber als zusätzliche Nische – warum nicht?
Offizielle Website des Affiliate-Programms: Etsy Affiliate Program