Dokumentation ist das, was alle haben wollen, aber niemand schreiben möchte. Und das Tool spielt dabei eine Schlüsselrolle: Wenn das Schreiben unbequem ist, gibt es keine Dokumentation. Docmost versucht, das zu ändern.
Docmost ist eine Open-Source-Wiki-Engine mit Echtzeit-Kollaboration. Wenn Sie ein Self-Hosted-Pendant zu Notion für Dokumentation gesucht haben — das ist es.
Editor
Der Hauptgrund, sich Docmost anzusehen, ist der Editor. Blockbasiert, wie bei Notion: Überschriften, Listen, Code, Tabellen, Mermaid-Diagramme, Bildeinbindung. Die Formatierung ist intuitiv, die Markdown-Unterstützung auf hohem Niveau — man kann in Markdown schreiben und WYSIWYG sehen.
Echtzeit-Kollaboration funktioniert: Mehrere Personen können gleichzeitig eine Seite bearbeiten und sehen die Cursors der anderen. Nicht so ausgefeilt wie bei Google Docs, aber für ein Wiki mehr als ausreichend.
Organisation
Spaces — das Äquivalent zu Ordnern. Darin: Seiten, verschachtelte Seiten, Querverweise. Die Suche ist schnell, die Indizierung arbeitet sofort. Es gibt Zugriffsrechte auf Space-Ebene: öffentlich, Team, privat.
Self-Hosting und Anforderungen
Docker Compose, PostgreSQL. In 10 Minuten einsatzbereit. Bescheidene Ressourcen: 512 MB RAM für den Betrieb. Bei vielen Mediendateien wird Speicherplatz benötigt, aber die Engine selbst ist leichtgewichtig.
Was fehlt
Die API ist noch in Entwicklung — es gibt keine richtige REST-API für programmatischen Zugriff. Integrationen mit Drittanbieterdiensten fehlen. Keine mobile Version, die responsive Web-Oberfläche ist vorhanden, aber nicht perfekt.
Fazit
Docmost deckt genau einen Bedarf ab — das Führen von Dokumentation — und macht das gut. Wenn Sie keinen Alleskönner wie Notion brauchen, sondern ein einfaches, schnelles, selbst gehostetes Wiki — Docmost ist derzeit die beste Wahl.