PocketBase vs Supabase: Der Backend-Showdown
PocketBase und Supabase lösen eine ähnliche Aufgabe — Entwicklern ein fertiges Backend zu bieten. Aber sie tun dies so unterschiedlich, dass ein Vergleich naheliegt.
Architektur
PocketBase — eine einzige Binärdatei in Go, darin SQLite. Startet in einer Sekunde, verbraucht minimale Ressourcen. Keine Abhängigkeiten. Ideal für einen einzelnen Server.
Supabase — eine Plattform auf Basis von PostgreSQL mit vielen Diensten: Auth, Storage, Realtime, Edge Functions, Vektorsuche. Erfordert Docker oder ein Cloud-Konto. Skaliert horizontal.
Datenbank
Der Hauptunterschied: SQLite vs PostgreSQL. PocketBase mit SQLite eignet sich für Anwendungen mit Dutzenden gleichzeitiger Benutzer. Supabase auf PostgreSQL bewältigt Tausende gleichzeitige Verbindungen.
Authentifizierung
- PocketBase: E-Mail/Passwort, OAuth2 (Google, GitHub, Apple u.a.), integriert
- Supabase: E-Mail/Passwort, OAuth, SAML, Telefon-Auth, benutzerdefinierte Anbieter über GoTrue
Die Authentifizierung von Supabase ist deutlich umfangreicher.
Realtime
Beide unterstützen Echtzeit-Updates. PocketBase verwendet Server-Sent Events (SSE), Supabase — WebSocket mit Postgres Changes. Das System von Supabase ist ausgereifter und zuverlässiger.
Deployment
PocketBase: Binärdatei auf VPS hochladen, starten. Fertig.
Supabase: docker-compose mit über 10 Diensten oder Supabase Cloud.
Self-Hosting-Kosten
PocketBase: VPS für 5-10 $/Monat. Supabase Self-Hosted: Server ab 20 $/Monat (aufgrund der PostgreSQL-Anforderungen + vieler Dienste).
Wann was wählen
PocketBase — MVPs, Prototypen, Pet-Projects, kleine Produktionsanwendungen, Admin-Panels.
Supabase — Produkte mit Tausenden von Benutzern, komplexe Authentifizierung, Analytik, Projekte, die wachsen werden.
Fazit
PocketBase — das Einstiegs-Backend. Supabase — das Backend zum Mitwachsen. Wählen Sie nach dem Umfang Ihrer Ambitionen.