Zwei Neobanken, ein Europa
N26 und Revolut sind die größten Namen im europäischen Fintech. Beide Mitte der 2010er Jahre geboren, beide versprachen „Bank im Handy". Aber über 10 Jahre haben sie sich auseinanderentwickelt.
Szenario 1: Freiberufler in Europa
N26: vollständige Banklizenz (BaFin). Girokonto mit DE-IBAN, SEPA-Überweisungen, Debit-Mastercard. N26 Business (9,90 €/Monat) mit Geschäftskonto und Steuerkategorisierung. Revolut: Revolut Pro kostenlos, aber IBAN aus Litauen (LT). Multi-Währungs-Funktionen als Ausgleich. Sieger: N26 für Freiberufler in D/A. Revolut für internationale Freiberufler.
Szenario 2: Reisender
N26: kostenlose Zahlungen in jeder Währung zum Mastercard-Kurs. Keine Multi-Währungs-Unterkonten. Revolut: gebaut für Reisen. Multi-Währungs-Konten, Interbanken-Wechselkurs, Reiseversicherung + Cashback auf Metal. Sieger: Revolut, eindeutig.
Szenario 3: Investitionen und Krypto
N26: N26 Crypto — nur BTC und ETH, 1,5 % Gebühr. Revolut: vollständiger Investment-Bereich mit Aktien, ETFs, 100+ Krypto-Token. Sieger: Revolut mit großem Abstand.
Szenario 4: Geschäftskunden
N26 Business: deutscher IBAN, SEPA, Buchhaltungsintegration. Revolut Business: Multi-Währungs-Konten, offene APIs, Sammelzahlungen, Team-Karten. Verfügbar in 40+ Ländern. Sieger: Revolut Business für Funktionen, N26 Business für Einfachheit.
Partnerprogramme
N26: 15–25 € pro geworbenem Freund. Revolut: 2–5 £ für Anmeldung + Bonus für 3 Transaktionen. Revolut Affiliate Web für Blogger.
Fazit
N26 als „Hauptbank" + Revolut als Reisekarte. Zusammen decken sie 95 % des Bedarfs ab.