Beide Netzwerke gehören zur alten Garde des Affiliate-Marketings. FlexOffers seit 2008, ShareASale seit 2000. Beide haben mehr als ein Google-Update und manche Krise überstanden. Aber ihre Ansätze sind unterschiedlich.
Programmauswahl
FlexOffers – über 12.000 Werbetreibende. Große Marken wie Samsung, Macy’s, Nordstrom sind dabei. Gute Abdeckung bei Finanzen und Versicherungen. Aber für den Zugang zu Top-Programmen braucht man Traffic und Historie.
ShareASale – rund 4.500 Programme. Weniger, aber jedes durchläuft eine manuelle Moderation. Hier gibt es fast keinen offensichtlichen Schrott. Dafür fehlen einige große Marken, die bei FlexOffers zu finden sind.
Fazit: nach Menge – FlexOffers. Nach Filterqualität – ShareASale.
Interface
FlexOffers sieht aus wie ein Erbe der Windows-XP-Ära. Funktional, aber eine Augenweide ist es nicht. ShareASale ist auch keine Schönheit, aber die Struktur ist logischer, die Angebotssuche einfacher. Die Reports bei ShareASale sind detaillierter.
Fazit: ShareASale.
Provisionen und Auszahlungen
Beide zahlen Net-60. Mindestauszahlung 50 $ bei ShareASale, 25 $ bei FlexOffers. Die Provisionssätze sind in etwa gleich, da sie vom Werbetreibenden festgelegt werden, nicht vom Netzwerk.
FlexOffers bietet FlexRevShare – die Möglichkeit, einen Anteil am Umsatz des Werbetreibenden zu erhalten, nicht nur an Verkäufen. Bei ShareASale gibt es das nicht.
Fazit: FlexOffers etwas vorteilhafter für Erfahrene.
Was wählen
Anfänger starten leichter mit ShareASale – freundlicheres Interface, niedrigere Einstiegshürde. Erfahrene Publisher mit gutem Traffic sollten beide Netzwerke nutzen. FlexOffers bietet Zugang zu exklusiven Marken, ShareASale eine stabile Basis geprüfter Programme.
Offizielle Websites: FlexOffers | ShareASale