ConvertKit und AWeber – zwei E-Mail-Dienste mit ähnlichen Raten, aber völlig unterschiedlichen Zielgruppen. Für den Affiliate ist die Wahl zwischen ihnen wichtiger, als es scheint.
Das Geld
Beide Programme zahlen 30 % wiederkehrende Provision. Auf dem Papier – identisch. In der Praxis – der Unterschied liegt im Kundenumsatz. Der durchschnittliche ConvertKit-Kunde zahlt 29–79 $/Monat, bei AWeber sind es 19–49 $/Monat. Du verdienst also an einem ConvertKit-Kunden mehr.
Aber AWeber gleicht das durch eine niedrigere Einstiegshürde für den Nutzer aus – die Conversion von Klick zu Testversion ist bei AWeber oft höher.
Für wen
ConvertKit wurde für Creator entwickelt: Blogger, Newsletter-Autoren, Podcaster, YouTuber. Ihr Highlight sind visuelle Automatisierungen und der Fokus auf den „Content Creator“.
AWeber ist ein universeller Dienst für kleine Unternehmen. Einfacher gestrickt, aber auch schneller zu verstehen.
Als Affiliate solltest du dich fragen: Wer ist deine Zielgruppe? Schreibst du für Blogger und Infobusiness – ConvertKit. Für Online-Shop-Besitzer und kleine Unternehmen – AWeber.
Conversion und Kundenbindung
ConvertKit hält Kunden länger. Die Retention ist höher – die Creator-Zielgruppe ist loyaler und wechselt seltener zur Konkurrenz. AWeber-Kunden migrieren mit zunehmendem Wachstum häufiger zu anderen Diensten. Für das wiederkehrende Modell ist das entscheidend.
Das Urteil
Für einen Affiliate mit Creator-Zielgruppe ist ConvertKit langfristig die lukrativere Wahl. Höherer Umsatz pro Kunde, bessere Retention, klareres Positionierung. AWeber eignet sich gut für Massen-Traffic mit unspezifischer Zielgruppe.
Offizielle Websites: ConvertKit und AWeber