Amazon und eBay – zwei Säulen des E-Commerce. Beide bieten Partnerprogramme an. Beide mit Überraschungen. Reden wir ohne Marketing-Geschwafel.
Provisionssätze
Amazon: von 1 % (Videospiele) bis 10 % (Luxus). Durchschnitt – 2–4 %. eBay: von 1 % bis 6 %. Durchschnitt – 2–3 %.
Rein rechnerisch gewinnt Amazon. Aber es gibt eine Nuance: der durchschnittliche Bestellwert. Bei eBay kaufen die Leute häufiger teure Dinge – Sammlerstücke, Autoteile, gebrauchte Elektronik. Bei Amazon – Alltagsgegenstände. Ein Verkauf bei eBay kann mehr einbringen als zehn bei Amazon.
Cookies
Amazon – 24 Stunden. eBay – 24 Stunden. Gleichstand. Wenig bei beiden. Aber Amazon hat einen Twist: Wenn der Nutzer innerhalb von 24 Stunden ein Produkt in den Warenkorb legt, verlängern sich die Cookies auf 90 Tage. eBay bietet das nicht.
Fazit: Amazon gewinnt bei Cookies, aber nur wenn der Kunde etwas in den Warenkorb gelegt hat.
Sperrungen und Risiken
Amazon sperrt Accounts. Hart, häufig, ohne Erklärung. Falsche IP – Sperre. Über den eigenen Link gekauft (selbst versehentlich) – Sperre. Keine drei Verkäufe in 180 Tagen – Sperre.
eBay ist in dieser Hinsicht deutlich liberaler. Accounts werden selten gesperrt, hauptsächlich bei offensichtlichem Betrug. Außerdem entzieht eBay die Provision bei Retouren nicht.
Fazit: eBay ist zuverlässiger.
Für wen was
Amazon: ideal für Review-Websites, Produktblogs, Content nach dem Muster „Beste X für Y". Breites Sortiment – man kann über alles schreiben.
eBay: für Nischen-Websites – Sammlerstücke, Autoteile, seltene Elektronik. Und für alle, die ruhig schlafen wollen, ohne Angst vor Account-Sperren.
Fazit: Ich würde beide betreiben. Diversifikation im Affiliate-Marketing ist kein Luxus, sondern eine Überlebensstrategie.
Offizielle Websites: Amazon Associates | eBay Partner Network